b-med ablösen: was PARITY.med anders macht
PARITY.med ist kein fremdes Produkt, auf das du wechselst, sondern das Nachfolgesystem von b-med aus demselben Haus. Was fachlich trägt, kommt mit; was im Altsystem Ballast war, bleibt bewusst zurück.
Die Frage hinter der Frage
Wer nach einer Alternative zu b-med sucht, sucht selten ein neues Produkt. Er sucht eine Antwort darauf, was mit seinen Daten, seinen Abläufen und seinem laufenden Geschäft passiert. Die Antwort ist hier unbequem einfach: PARITY.med wird von denselben Leuten gebaut, die b-med kennen, und die Ablösung ist der geplante Weg, kein Notausgang.
- Der Umzug läuft als Übergangsphase, b-med bleibt so lange in Betrieb wie nötig
- Die fachliche Logik ist übernommen, der Code ist neu geschrieben und gegen Vergleichsdaten aus dem Altsystem geprüft
- Was in b-med nie gut war, wird nicht mitgeschleppt
So läuft es ab
1. Betriebsmodell
b-med ist eine Windows-Anwendung mit Server im Haus. PARITY.med läuft im Browser, gehostet in Deutschland, ohne Installation am Arbeitsplatz. Updates kommen im laufenden Betrieb, statt dass jemand abends Clients verteilt.
2. Sprechstundenbedarf
SSB ist in PARITY.med kein Anbau, sondern durchgezogen: Erkennung beim Erfassen, Preis je KV-Region, Umschalten zwischen SSB und Praxisbedarf auch nachträglich und für Teilmengen, Aufteilung je Arzt bei Gemeinschaftspraxen. Details auf der eigenen Seite.
3. Prüftermine
Prüfung und Wartung medizinischer Geräte sind ein eigenes Modul der Suite mit gemeinsamem Kundenstamm, nicht ein Beiwerk im Handel. Wer das nicht braucht, lizenziert es nicht.
4. Anpassungen ohne DLL
Kundenspezifische Erweiterungen liefen in b-med über ein Plugin-System mit eigenen DLLs. Das ersetzen Konfiguration und ein Belegkonfigurator zur Selbstbedienung. Das ist der größte Hebel gegen die Supportlast, die im Altsystem an genau dieser Stelle entstand.
5. Belege und Schnittstellen
Statt Word-Vorlagen über COM entstehen PDFs code-first. Statt eines gewachsenen Dienstes mit einigen hundert Operationen gibt es eine REST-API, an die auch eigene Werkzeuge andocken. Der Datenaustausch mit Co-med bleibt Teil des Standards.
Der Umzug selbst steht woanders
Exporter, Upload, Hintergrund-Import, Idempotenz beim zweiten Versuch, Live-Sync in der Übergangsphase und die Konfliktstrategie je Mandant sind ausführlich beschrieben, und zwar auf der Seite zum Datenimport. Diese Seite wiederholt das nicht, damit es eine Wahrheit gibt und nicht zwei.
Was bewusst nicht mitkommt
Ein Nachfolgesystem, das alles übernimmt, ist keins. Diese Teile aus b-med bauen wir nicht nach, und zwar aus Gründen, die wir nennen können: die Abwassergebühren-Verwaltung samt Karten-Anbindung gehört in ein anderes Marktsegment; das Plugin-System mit kundenspezifischen DLLs war ein Support-Treiber; die Word-Vorlagen über COM sind durch die PDF-Erzeugung ersetzt; die Telefonie-Anbindung war eine Nischenfunktion und wird höchstens später bewertet.
- Negative Lagerbestände waren in b-med zugelassen. In PARITY.med nicht, und der Import warnt, statt sie stillschweigend zu übernehmen.
- Gerätehistorie mit Patientenbezug bekommt eine ausdrückliche Datenschutz-Behandlung mit Aufbewahrungsfristen.
Wie wir uns kontrollieren lassen
Bei jeder übernommenen Fachlogik läuft ein Vergleich gegen Referenzdaten aus dem Altsystem, statt dass jemand behauptet, es rechne schon richtig. Architekturentscheidungen liegen schriftlich als nummerierte Dokumente vor, samt der Punkte, die heute noch offen sind. Wenn du wissen willst, was PARITY.med nicht kann, gibt es dafür eine Liste und nicht nur einen Vertriebstermin.
Was heute noch nicht geht
Stand 13. August 2026. Diese Punkte ändern sich; das Datum sagt dir, wie frisch die Auskunft ist.
- PARITY.med ist eine Neuentwicklung im Aufbau. Nicht jede Ecke aus zwanzig Jahren b-med ist heute abgedeckt; welche, klären wir vorher an deinen Abläufen statt im Projekt.
- Die Abrechnung nach § 300 SGB V erzeugt heute ein Vorformat, das noch nicht bei der Kasse einreichbar ist; Kassenformat und Versand über SFTP oder AS2 schalten wir mit dem Pilotkunden scharf.
- Beim Datenaustausch mit Co-med ist der Auftrags-Upload bedienbar, der tägliche Abgleich von Artikelkatalog und Verfügbarkeiten noch nicht freigeschaltet.
- Individuelle Felder und Sonderlogik aus eurer b-med-Installation brauchen eine Abstimmung vor dem ersten Export.
Häufige Fragen
Wir gehen deinen b-med-Stand durch, bevor irgendwer etwas verspricht
30 Minuten Bildschirmtermin: welche Module ihr wirklich nutzt, welche Felder bei euch individuell sind, was davon heute in PARITY.med steht und was nicht. Danach hast du eine Liste mit beiden Spalten und entscheidest. Ein Nein ist dabei ein sauberes Ergebnis.