Funktion

    Datenimport aus b-med und Co-med

    Du exportierst deine b-med-Daten mit einem signierten Windows-Programm, lädst das Paket hoch und arbeitest weiter, während der Import im Hintergrund läuft. Dein Altsystem bleibt so lange in Betrieb, wie du es brauchst.

    Export ohne BeraterbesuchImport läuft im HintergrundWiederholbar ohne DublettenÜbergangsphase mit Live-Sync

    Warum Datenübernahme der eigentliche Grund fürs Zögern ist

    Die Software zu wechseln scheitert selten an der Software: es scheitert an der Angst vor dem Umzug. Wer zwanzig Jahre b-med im Haus hat, hat dort Kundenstamm, Artikel mit PZN und Co-med-Nummern, Lieferanten, Preise und die komplette Belegkette liegen. Ein Umzug, der das Tagesgeschäft für zwei Wochen lahmlegt, ist keine Option.

    • Angebote und Rechnungen aus dem Altsystem sollen auffindbar bleiben, auch nach dem Wechsel
    • Artikelnummern, PZN und Co-med-Nummern dürfen sich nicht verschieben
    • Ein Fehlversuch darf keine doppelten Kunden und keine doppelten Artikel hinterlassen

    So läuft es ab

    1. 1. Exporter starten

      Du lädst BMed.Exporter herunter, ein signiertes Windows-Programm, und startest es auf dem Rechner mit Zugriff auf die b-med-Datenbank. Es liest deine Daten aus und schreibt sie in eine Paketdatei. Kein Termin, kein Fernzugriff auf deinen Server.

    2. 2. Paket hochladen

      Das Paket lädst du in PARITY.med hoch. Die Antwort kommt sofort: du bekommst eine Auftragsnummer für den Import, kein wartendes Browserfenster.

    3. 3. Import läuft im Hintergrund

      Ein Hintergrundprozess arbeitet das Paket ab und meldet seinen Fortschritt fortlaufend, nicht erst am Ende. Du siehst, wie viele Kunden, Artikel und Belege übernommen sind, während es läuft.

    4. 4. Prüfen und arbeiten

      Danach schaust du dir Stammdaten und Belege in PARITY.med an. Stimmt etwas nicht, spielst du dasselbe Paket erneut ein: bereits übernommene Datensätze werden aktualisiert statt ein zweites Mal angelegt.

    5. 5. Übergangsphase

      In der Übergangsphase läuft b-med weiter und meldet Änderungen über eine Schnittstelle an PARITY.med. Du entscheidest pro Mandant, welche Seite im Konfliktfall gewinnt oder ob der Fall zur manuellen Entscheidung liegen bleibt.

    Was übernommen wird

    Der Import deckt die Stammdaten und die Belegkette ab, mit der du täglich arbeitest. Jeder Datensatz behält seine Herkunft: PARITY.med merkt sich den b-med-Schlüssel und den Zeitpunkt der letzten Übernahme. Damit ist auch Monate später nachvollziehbar, welcher Datensatz aus dem Altsystem stammt.

    • Kunden und Lieferanten mit Anschriften, Kontakten und Konditionen
    • Artikel mit PZN, EAN, HMV-Nummer und Co-med-Nummer
    • Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen und Gutschriften
    • Preise und kundenspezifische Konditionen

    Interne Vermerke bleiben intern

    b-med kennt einen internen Text am Beleg, den der Sachbearbeiter für sich schreibt. Der landet in PARITY.med in einem internen Feld und nicht in der Kundennotiz, die auf Angebot, Auftrag und Rechnung gedruckt wird. Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist die Sorte Fehler, die erst auffällt, wenn ein Vermerk beim Kunden im Briefkasten liegt.

    Co-med nach dem Umzug

    Die Co-med-Nummern deiner Artikel kommen mit dem Import mit, sie müssen also nicht neu zugeordnet werden. Bestellungen kannst du aus der Bestell-Detailseite an Co-med übergeben; der Bestätigungsdialog nennt den Lieferanten, ein bereits übertragener Auftrag wird beim zweiten Versuch nicht doppelt verschickt. Der automatische Abgleich von Artikelkatalog und Verfügbarkeiten ist gebaut, aber noch nicht freigeschaltet.

    Was heute noch nicht geht

    Stand 11. August 2026. Diese Punkte ändern sich; das Datum sagt dir, wie frisch die Auskunft ist.

    • Der tägliche Co-med-Abgleich für Artikelkatalog und Lagerbestände ist noch nicht freigeschaltet; der Auftrags-Upload ist es.
    • Individuelle Felder, die in deinem b-med ergänzt wurden, brauchen eine kurze Abstimmung vor dem ersten Export.
    • Große Pakete werden nacheinander verarbeitet, nicht parallel. Bei mehreren Mandanten am selben Tag heißt das: warten.
    • Nach einem Serverneustart mitten im Import wird nicht heimlich weitergelaufen. Der Lauf wird als unterbrochen markiert und du stößt ihn per Klick neu an, ohne das Paket erneut hochzuladen.

    Häufige Fragen

    Nein. Der Umzug ist als Übergangsphase gedacht: b-med läuft weiter, PARITY.med bekommt Änderungen über eine Schnittstelle. Abgeschaltet wird erst, wenn du entscheidest, dass es abgeschaltet werden kann.
    Nichts Schlimmes. Jeder Datensatz wird über seinen b-med-Schlüssel wiedererkannt und aktualisiert. Es entstehen keine doppelten Kunden und keine doppelten Artikel.
    Das hängt an der Menge. Ein typisches Paket aus Stammdaten und laufenden Belegen ist eine Sache von Minuten, ein vollständiger Belegbestand aus vielen Jahren kann deutlich länger brauchen. Weil der Import im Hintergrund läuft, blockiert er deine Arbeit nicht.
    Das Exportpaket lädst du selbst hoch, es liegt in deinem Mandanten. Für den Export brauchen wir keinen Fernzugriff auf deinen Server. Wenn du Unterstützung willst, machen wir einen Bildschirmtermin, bei dem du die Hand am Rechner behältst.
    Für andere Vorsysteme gibt es kein fertiges Exportprogramm. Machbar ist der Weg trotzdem, wenn du Kunden, Artikel und Lieferanten als Datei bereitstellen kannst. Das klären wir vorher im Gespräch, statt es im Projekt herauszufinden.
    DW
    Fachlich geprüft am 11. August 2026
    Dominik Wild
    Geschäftsführer, PARITY Software GmbH

    Dominik Wild ist Geschäftsführer der PARITY Software GmbH und verantwortet neben dieser Funktion aktuell die Produktentwicklung von PARITY.med. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Standardsoftware-Entwicklung, Zoll- und Außenwirtschaft sowie in der Entwicklung von ERP-Systemen für regulierte Branchen begleitet er den Medizinprodukte-Fachhandel bei Digitalisierung, MDR-Compliance und Migrationsprojekten — vom Mittelständler bis zum spezialisierten Großhandel.

    Schau dir deine eigenen Daten an, bevor du dich entscheidest

    30 Minuten Bildschirmtermin: wir gehen deinen b-med-Stand durch, klären welche Felder bei dir individuell sind und du siehst deine eigenen Artikel in PARITY.med. Danach weißt du, was der Umzug bedeutet, und entscheidest. Ein Nein ist dabei ein sauberes Ergebnis.