Wie exportiere ich Daten für den Steuerberater?
Wie exportiere ich Daten für den Steuerberater?
Schritt für Schritt
- DATEV-Export öffnen — unter Verkauf → Rechnungen startest Du den DATEV-Export.
- Zeitraum und Mandantennamen wählen — trage den Zeitraum (Von/Bis) und den Mandantennamen ein. Der Zeitraum ist vorbelegt mit Monatsanfang bis heute.
- Export starten — die CSV-Datei (
datev-buchungsstapel_<von>_<bis>.csv) wird heruntergeladen. Sie enthält die Buchungssätze aller im Zeitraum ausgestellten Rechnungen — fertig zum Einlesen beim Steuerberater.
Berücksichtigt werden Rechnungen mit Belegdatum im Zeitraum, die nicht im Entwurf sind.
Überblick
PARITY.med erzeugt einen DATEV-Buchungsstapel als CSV-Datei. Damit übergibst Du Deine Rechnungsdaten in einem Format, das der Steuerberater direkt in DATEV einlesen kann. Bevor der Export sinnvoll genutzt werden kann, hinterlegst Du einmalig das Konten-Mapping (siehe unten).
Voraussetzungen
- aktives Modul Handel
- das Recht „DATEV-Export" für den Export selbst
- zum Einrichten zusätzlich das Recht „Buchhaltungs-Einstellungen"
Einmalig: Konten-Mapping hinterlegen
Bevor der Export sinnvoll ist, hinterlegst Du unter Einstellungen → Buchhaltung (DATEV) das Konten-Mapping:
- Erlöskonten je Steuersatz (19 % / 7 % / steuerfrei)
- Forderungskonto (Standard-Debitor)
- DATEV-Beraternummer und Mandantennummer
- Sachkontenlänge
- optional: personalisierte Debitorenkonten
Welche Konten brauche ich für Reverse Charge?
Für entsprechende Umsätze pflegst du unter Einstellungen → Buchhaltung (DATEV) zusätzlich zwei getrennte Konten:
- Erlöskonto Reverse Charge (§ 13b) für die ausdrücklich gepflegten Inlandsfälle.
- Erlöskonto EU-B2B-Dienstleistungen für Dienstleistungen nach § 3a Abs. 2 UStG an EU-Unternehmer.
Es gibt dafür keine vorgegebenen Kontonummern. Stimm die Konten mit deiner Buchhaltung oder Steuerberatung ab. Enthält dein Export einen entsprechenden Umsatz und fehlt das dafür benötigte Konto, hält PARITY.med den Export an und fordert dich zum Pflegen des Kontos auf. Nach dem Speichern startest du den Export erneut. Reverse-Charge-Umsätze und andere Umsätze mit 0 % werden getrennt gebucht. Bei EU-B2B-Dienstleistungen folgt das Konto dem an der Position festgehaltenen Steuergrund, auch wenn das Lieferland Deutschland ist. Eine spätere Änderung der Kundenanschrift schreibt diesen Positionsgrund nicht automatisch um.
Die Steuerbehandlung legst du ausdrücklich am Artikel fest. Wie ermittelt PARITY.med den Umsatzsteuersatz einer Belegposition? beschreibt die Klassen und ihre Grenzen. Rechtsgrundlagen, Stand 08.10.2026: § 13b UStG und § 3a Abs. 2 UStG.
Nachvollziehbarkeit
Jeder Export wird mit einer SHA-256-Prüfsumme protokolliert. So lässt sich später belegen, welche Datei in welchem Zeitraum erzeugt wurde — wichtig für die revisionssichere Übergabe an den Steuerberater.
FAQ
F: Warum fehlen manche Rechnungen im Export?
A: Reine Entwürfe werden nicht exportiert (sie sind buchhalterisch noch nicht relevant). Nur ausgestellte Belege im gewählten Zeitraum erscheinen.
F: Was, wenn das Konten-Mapping fehlt?
A: Hinterlege es zuerst unter Einstellungen → Buchhaltung (DATEV) — ohne korrekte Erlös-/Forderungskonten kann der Stapel nicht sauber gebildet werden.
F: In welchem Format kommt die Datei?
A: Als CSV-Buchungsstapel zum Import in DATEV; Steuersätze werden über die hinterlegten Erlöskonten getrennt.
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Letzte Aktualisierung: 2026-10-08