Wie hinterlege ich den Strichcode einer Umverpackung am Artikel?
Wie hinterlege ich den Strichcode einer Umverpackung am Artikel?
Schritt für Schritt
- Artikel öffnen — über Artikel in der Navigation den Artikel aufrufen und in den Basisdaten zum Abschnitt Kennnummern gehen.
- Strichcode hinzufügen — unter dem Feld Strichcode steht die Liste Weitere Strichcodes (Umverpackungen). Klicke dort auf Strichcode hinzufügen.
- Code und Menge eintragen — im Feld Strichcode den Code des Kartons scannen oder eintippen. Im Feld Menge je Scan steht, wie viel ein Scan dieses Codes bedeutet, gezählt in der Basiseinheit des Artikels. Ein Karton mit 50 Stück bekommt also 50, ein Beutel mit 12 Paar 12.
- Hinzufügen — der Code ist sofort gespeichert. Das Speichern der Artikelmaske brauchst Du dafür nicht.
Ab jetzt findet der Scanner den Artikel auch über diesen Code, und die Einlagerung rechnet mit der hinterlegten Menge.
Überblick
Viele Lieferanten drucken auf den Karton einen eigenen Strichcode, oft eine GTIN-14, die sich vom Strichcode des einzelnen Stücks unterscheidet. Ohne Hinterlegung scannt der Wareneingang diesen Karton ins Leere. Mit Hinterlegung erkennt PARITY.med den Artikel und weiß, wie viele Einheiten ein Karton enthält.
Der Strichcode des Stücks bleibt der Hauptstrichcode im Feld Strichcode. Die Umverpackungen stehen darunter in einer eigenen Liste. Ein Artikel kann bis zu zehn solcher Codes haben, etwa für Karton und Palette.
Voraussetzungen
- Recht Artikel bearbeiten, um Strichcodes anzulegen, zu ändern und zu entfernen. Mit Artikel anzeigen siehst Du die Liste, aber ohne Knopf und Zeilenmenü.
- Für die Einlagerung das Recht Wareneingang einbuchen (Charge / Verfallsdatum / Seriennummer / UDI).
Kartons in der Einlagerung scannen
- Unter Lager → Einlagerung den Karton-Code in das Artikelfeld scannen.
- Die Menge steht danach auf der hinterlegten Menge je Scan, zum Beispiel 50. Am Mengenfeld steht der Hinweis Umverpackung erkannt: 50 St. je Scan · im Feld 50 St. — statt „St." nennt er die Basiseinheit des Artikels.
- Weitere Kartons desselben Codes scannst Du in das Feld Weitere Umverpackung scannen. Jeder Scan zählt die Menge je Scan zum aktuellen Wert im Feld dazu.
- Das Mengenfeld bleibt veränderbar. Gebucht wird immer der Wert im Feld, in der Basiseinheit.
Seriennummernpflichtige Artikel nimmt die Einlagerung nicht als Karton an. Es erscheint Umverpackung erkannt. Bitte die Einzelstücke scannen, der Artikel ist seriennummernpflichtig. Jede Seriennummer braucht ihren eigenen Scan. Dasselbe gilt beim Kommissionieren.
Kennzeichen in der Liste
| Kennzeichen | Bedeutung |
|---|---|
| aus b-med | Der Code kam mit der Migration aus b-med (dort als Barcode 2 oder Barcode 3). Ein erneuter Import pflegt ihn weiter. Von Hand angelegte Codes fasst der Import nie an. |
| nicht GTIN-konform | Der Code ist keine gültige GTIN, meist eine Hausnummer aus b-med. Der Scanner findet ihn trotzdem, und Du kannst den Artikel unverändert speichern. |
FAQ
F: Zählt der Scan eines Kartons 1 oder 50?
A: Die hinterlegte Menge je Scan, also 50. Der Hauptstrichcode des Stücks zählt weiterhin 1.
F: Warum erscheint die Meldung, der Strichcode sei bereits an einem Artikel hinterlegt?
A: Ein Code gehört genau einem Artikel, egal ob als Hauptstrichcode oder als Umverpackung. Das gilt auch für Artikel im Papierkorb, die Meldung nennt dann den Artikel und den Hinweis „gelöscht". Entferne den Code dort oder nimm einen anderen. Schreibweisen derselben Nummer, etwa mit und ohne führende Null, gelten als gleich.
F: Welche Codes kann ich von Hand anlegen?
A: Gültige GTINs mit bis zu 14 Zeichen: EAN-8, EAN-13, UPC-12 und GTIN-14. Die Menge je Scan muss größer als 0 sein und darf höchstens drei Nachkommastellen haben.
F: Warum fehlt der Knopf „Strichcode hinzufügen"?
A: Dir fehlt das Recht Artikel bearbeiten, oder die Maske ist gesperrt.
Verwandte Themen
- Wie kommissioniere ich einen Lieferschein mit dem Handscanner?
- Wie führe ich Chargen- und Seriennummern im Lager?
- Wie sehe ich den Bestand und die Bewegungen eines Artikels?
Letzte Aktualisierung: 30.09.2026