Wie archiviere ich ein eingescanntes Rezept?

Wie archiviere ich ein eingescanntes Rezept?

Schritt für Schritt

  1. Rezept öffnen — unter Handel → Rezepte das betreffende Rezept anklicken. Auf der Detailseite findest Du unten den Abschnitt Rezept-Scans.
  2. „Scan hinzufügen" klicken — es öffnet sich die Dateiauswahl Deines Rechners. Wähle die Datei aus, die Dein Scanner oder Dein Handy erzeugt hat.
  3. Datei bestätigen — der Upload startet sofort. Sobald er durch ist, erscheint der Scan in der Liste mit Dateiname, Größe und Zeitpunkt der Archivierung.
  4. Scan später ansehen — über „Öffnen" neben dem Eintrag lädst Du die Datei jederzeit wieder herunter, zum Beispiel für eine Rückfrage der Kasse.

Du kannst mehrere Scans an ein Rezept hängen, etwa Vorder- und Rückseite oder ein mehrseitiges Rezept. Pro Rezept sind bis zu 20 Scans möglich.

Voraussetzungen

Zum Ansehen brauchst Du das Recht „Rezepte lesen", zum Hochladen zusätzlich „Rezepte bearbeiten". Fehlt Dir das zweite Recht, siehst Du die Liste, aber keinen Button „Scan hinzufügen".

Welche Dateien sind erlaubt?

Erlaubt sind PDF, JPEG, PNG und TIFF bis 20 MB je Datei. TIFF ist bewusst dabei, weil viele Büro- und Praxisscanner es als Standardformat ausgeben.

Andere Formate weist das System mit einer Meldung ab, die den erkannten Dateityp nennt. Wenn Dein Scanner ein ungewöhnliches Format liefert, stelle ihn auf PDF um — das ist für Belege das robusteste Format und lässt sich später überall öffnen.

Warum kann ich einen Scan nicht löschen?

Weil ein Rezept-Scan ein Abrechnungsnachweis gegenüber der Krankenkasse ist. Ein Nachweis, der sich nachträglich entfernen lässt, ist kein Nachweis — und die Aufbewahrungspflichten (GoBD) verlangen, dass Belege unveränderbar erhalten bleiben. Deshalb gibt es bewusst keine Löschfunktion, weder in der Oberfläche noch über die Schnittstelle.

Hast Du versehentlich die falsche Datei hochgeladen, lade einfach die richtige zusätzlich hoch. Beide bleiben am Rezept, und aus Dateiname und Zeitpunkt ist ersichtlich, welche die spätere ist.

Was passiert mit der Datei?

Die Datei landet in einem privaten Dateispeicher Deines Mandanten, nicht im öffentlichen Netz. In der Datenbank steht nur, wo sie liegt — dieser interne Pfad verlässt den Server nie und wird auch nicht an Deinen Browser ausgeliefert. Der Download läuft immer über PARITY.med und ist an Deine Anmeldung gebunden; ein Link auf die Datei allein nützt niemandem.

Der Originalname der Datei wird ausschließlich zur Anzeige gespeichert und nicht als Ablagepfad verwendet. Selbst ein Dateiname mit ungewöhnlichen Zeichen kann damit nichts überschreiben.

FAQ

Sehen andere Mandanten meine Rezept-Scans?

Nein. Rezept-Scans sind wie alle Belegdaten strikt auf Deinen Mandanten begrenzt — auf Datenbankebene zusätzlich durch eine eigene Zugriffsregel abgesichert, nicht nur durch die Anwendung.

Kann ich beim Überführen offener SSB-Positionen direkt scannen?

Der Scan hängt immer am Rezept, nicht an der Auftragsposition. Lege also zuerst das Rezept aus den offenen Positionen an (siehe Fehlende Sprechstundenbedarf-Rezepte nachhaken) und archiviere den Scan anschließend an diesem Rezept.

Wird der Scan mit der GKV-Abrechnung an die Kasse übertragen?

Nein. Die Abrechnung an Kasse beziehungsweise Abrechnungsdienstleister erfolgt über die dafür vorgesehenen Datenformate. Der Scan ist Dein Nachweis im Haus — für Rückfragen, Prüfungen und die eigene Ablage.

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Letzte Aktualisierung: 2026-08-07

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