Welche Module hat mein Mandant gebucht — und wie schalte ich weitere frei?
Welche Module hat mein Mandant gebucht — und wie schalte ich weitere frei?
PARITY.med ist eine Suite: Du buchst nicht „alles auf einmal", sondern pro Mandant einzelne Module und zahlst nur für die.
- Gemeinsames Fundament für jeden Mandanten — Geschäftspartner, Artikel, Mitarbeiter und Berechtigungen. Es ist im Modul-Preis enthalten, kostet nichts extra.
- Module legen die fachlichen Funktionen darauf. Heute gibt es zwei: Handel (das ERP fürs tägliche Verkaufen und Abrechnen) und Prüftermine (Wartung und Inspektion, in Vorbereitung).
- Welche Module aktiv sind, erkennst Du daran, welche Bereiche in der Sidebar des Suite-Portals auftauchen.
- Weitere Module schaltest Du heute per kurzer Mail an PARITY-Software frei; eine Selbstbuchungs-Seite ist geplant.
Wie die Suite aufgebaut ist
PARITY.med besteht aus einem gemeinsamen Fundament für alle Mandanten und einzeln freigeschalteten Modulen darauf. Du buchst nicht „PARITY.med komplett", sondern wählst, welche Module Dein Mandant nutzt — und zahlst nur für die.
Das gemeinsame Fundament umfasst die Basis, die jeder Mandant braucht: Geschäftspartner, Artikel, Mitarbeiter und Berechtigungen. Die Module legen die fachlichen Funktionen darauf: Verkaufsprozesse beim Handel, Wartungs- und Inspektions-Abläufe bei Prüftermine.
Du zahlst das Fundament nicht extra. Es ist im jeweiligen Modul-Preis bereits mit eingerechnet — Du buchst ein Modul, und die Plattform darunter kommt ohne Aufpreis mit.
Welche Module gibt es heute?
Aktuell zwei: Handel und Prüftermine.
Was steckt im Modul Handel?
Handel ist das ERP-Herzstück: alles, was ein Fachhandel Medizinprodukte täglich tut, um Ware zu verkaufen und abzurechnen.
Was Du bekommst:
- Angebote und Auftragsabwicklung
- Lagerbestände und Wareneingang
- Bestellwesen
- Fakturierung inklusive Rechnung-aus-Auftrag, Storno, Mahnungen, SEPA-Lastschriften und DATEV-Export
- Krankenkassen-Abrechnung nach SGB V § 300 und XRechnung
- Stammdatenpflege für Geschäftspartner, Artikel und Lieferanten
- Statistik und ABC-Klassifizierung
- Druck und PDF-Erzeugung (in Vorbereitung)
- Sortimentsverwaltung mit Mengenstaffeln und Sonderpreisen
Wer braucht das: alle Fachhandel Medizinprodukte, die Ware ein- oder verkaufen oder mit der GKV abrechnen.
Was steckt im Modul Prüftermine?
Prüftermine ist das Wartungs- und Inspektionsmodul — die nächste Ausbaustufe nach dem Handel. Status heute: Prototyp vorhanden, die produktive Auslieferung ist in Vorbereitung.
Was Du bekommst:
- Geräte- und Medizinprodukte-Stammdaten mit Seriennummer, Hersteller und Garantiezeitraum
- Inspektions- und Wartungsplan mit automatischen Erinnerungen
- Prüfprotokolle mit digitaler Unterschrift
- ein Kundenportal, in dem Endkunden Termine selbst buchen
- mobile Bedienung für den Service-Techniker vor Ort
Wer braucht das: Fachhandel Medizinprodukte, die zusätzlich zum Verkauf auch Service-Verträge betreiben — etwa Hilfsmittel-Wartung, Geräte-Inspektion oder MPDG-Pflichten.
Woran erkenne ich im Suite-Portal, welche Module aktiv sind?
Die Sidebar im Suite-Portal blendet Modul-Bereiche nur dann ein, wenn Dein Mandant das Modul gebucht hat.
Ist das Handel-Modul aktiv, erscheint die Gruppe „Handel" mit den Untereinträgen Angebote, Aufträge, Rechnungen, SEPA, Mahnwesen und DATEV. Ist das Prüftermine-Modul aktiv, erscheint der Eintrag „Prüftermine" mit Geräten und Inspektionsplan.
Die Bereiche, die zur Suite-Basis gehören — Stammdaten, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Einstellungen — sieht jeder Mandant. Sie hängen an keiner Modul-Buchung.
Was passiert, wenn ich einen nicht gebuchten Bereich öffne?
Tippst Du die Adresse eines Modul-Bereichs direkt ein, obwohl Dein Mandant das Modul nicht gebucht hat, erscheint eine freundliche Hinweis-Seite statt einer Fehlermeldung. Sie erklärt, dass der Bereich für Deinen Mandanten nicht freigeschaltet ist, und bietet den Button „Modul anfragen" an. Die Daten bleiben dabei gesperrt.
Wichtig: Diese Sperre greift nicht nur in der Anzeige. Auch ein Versuch, die Daten am Frontend vorbei direkt anzufordern, wird verlässlich abgewiesen — der Schutz wirkt unabhängig davon, was der Browser anzeigt.
Aufruf eines nicht gebuchten Modul-Bereichs (hier Prüftermine): statt einer technischen Fehlerseite eine verständliche Hinweis-Karte mit „Modul anfragen".
Sichtbarkeit ist nicht dasselbe wie Berechtigung
Module und Berechtigungen sind zwei verschiedene Schichten:
- Modul = was der Mandant insgesamt buchen kann — kostenrelevant, gilt für den ganzen Mandanten.
- Berechtigung/Rolle = was ein einzelner Mitarbeiter innerhalb des Mandanten sehen und tun darf, zum Beispiel nur Aufträge anlegen, aber keinen DATEV-Export.
Hat ein Mandant Handel und Prüftermine gebucht, sehen die Mitarbeiter beide Bereiche in der Sidebar — die Berechtigung bleibt aber pro Mitarbeiter individuell. Gibst Du zum Beispiel einem Service-Techniker keine Buchhaltungs-Rolle, sieht er den Handel-Bereich zwar, kann aber keine Rechnungen öffnen. Empfohlene Praxis: pro Mitarbeiter nur die minimal nötigen Rollen vergeben (mehr dazu unter Mitarbeiter einladen).
Wer kann meine Module einsehen — und wie buche ich zu oder ab?
Heute: Im Suite-Portal gibt es noch keinen eigenen Lizenz-Übersichts-Screen. Welche Module aktiv sind, erkennst Du indirekt daran, was die Sidebar zeigt. Wenn Du den genauen Stand wissen oder ein Modul zu- oder abbuchen möchtest, melde Dich per Mail an kontakt@parity-software.com — wir schalten das Modul dann für Deinen Mandanten frei oder ab.
Das Zu- und Abbuchen eines Moduls ist eine reine Einstellung pro Mandant. Es braucht keine technische Umstellung und keine neue Installation — der neue Stand wird beim nächsten Anmelden automatisch wirksam.
Geplant: eine eigene Seite Einstellungen → Lizenzen + Abrechnung mit Modul-Liste, Buchungs-Status und Online-Bezahlung. Dann kannst Du Module selbst zubuchen oder kündigen, ohne uns kontaktieren zu müssen.
Eine Modul-Änderung wirkt zeitnah: Der Stand wird beim Anmelden und beim regelmäßigen Erneuern der Sitzung aktualisiert — innerhalb weniger Minuten nach einer Änderung sieht jeder Mitarbeiter automatisch den neuen Stand, ohne den Browser neu laden zu müssen.
Was das mit Sicherheit und Mandantentrennung zu tun hat
- Der Modul-Schutz greift doppelt. Das Suite-Portal zeigt nur gebuchte Module, und der Server prüft zusätzlich jede einzelne Anfrage. Selbst wenn jemand die Anzeige im Browser verändert, bleibt der Zugriff auf ein nicht gebuchtes Modul gesperrt.
- Module trennen keine Mandanten voneinander. Die strikte Trennung zwischen Mandanten ist davon unabhängig garantiert. Ein fehlendes Modul lässt einen Mandanten weder „mehr" noch „weniger" Daten anderer Mandanten sehen — es blockiert nur seine eigenen, nicht gebuchten Bereiche.
FAQ
F: Kostet jedes Modul einzeln Geld?
A: Ja — pro Modul, pro Mandant, pro Monat. Die konkreten Preise stehen im Angebot bzw. Vertrag, den Du mit PARITY-Software abschließt. Die Suite-Basis (Geschäftspartner, Mitarbeiter, Einstellungen) ist im Modul-Preis bereits enthalten — Du zahlst nicht zusätzlich für die Plattform.
F: Kann ich „Handel" mit nur einem Teil-Funktionsumfang buchen, zum Beispiel ohne DATEV?
A: Heute nein — Handel ist ein einziges Paket mit allen Funktionen. Nutzt Dein Mandant einzelne Funktionen nicht aktiv, sind sie trotzdem im Umfang enthalten. Hintergrund: Die Abläufe im Fachhandel Medizinprodukte sind eng verzahnt (Auftrag → Rechnung → DATEV), Teil-Pakete würden diese Abhängigkeiten zerreißen.
F: Was passiert mit meinen Daten, wenn ich ein Modul kündige?
A: Die Daten bleiben erhalten — nichts wird gelöscht. Was wegfällt, ist der Zugriff: Der Sidebar-Eintrag verschwindet, der Bereich ist gesperrt, und neue Datensätze lassen sich nicht mehr anlegen.
Eine Reaktivierung ist jederzeit möglich, die alten Daten sind dann wieder da. Endgültig entfernt werden Daten erst bei Vertragsende und nur auf ausdrückliche Lösch-Anforderung über den DSGVO-Löschpfad.
F: Kann ich ein Modul testen, bevor ich es buche?
A: Ja. Wenn Du PARITY.med über https://www.parity.med/trial startest, bekommt Dein Mandant eine 30-Tage-Testlizenz für Handel (Prüftermine auf Anfrage). Innerhalb der 30 Tage entscheidest Du, ob es weitergehen soll; wenn nicht, endet die Testphase automatisch.
F: Was ist der Unterschied zwischen „Modul" und „Berechtigung/Rolle"?
A: Das sind zwei Schichten:
- Modul = was der Mandant insgesamt buchen kann — kostenrelevant, gilt für den ganzen Mandanten.
- Berechtigung/Rolle = was ein einzelner Mitarbeiter innerhalb des Mandanten sehen und tun darf, zum Beispiel nur Aufträge anlegen, aber keinen DATEV-Export.
Beispiel: Ein Mandant hat Handel gebucht. Innerhalb des Mandanten gibt es Mitarbeiter mit der Rolle „Vertrieb" (sehen Aufträge, geben aber keine Rechnungen frei) und Mitarbeiter mit „Buchhaltung" (sehen Rechnungen, dürfen DATEV exportieren). Beide arbeiten im Handel-Modul — nur ihre Rolle unterscheidet sich.
F: Wenn ich Handel und Prüftermine habe, sehen meine Mitarbeiter automatisch beides?
A: Sichtbarkeit ja, Berechtigung pro Mitarbeiter aber individuell. Gibst Du zum Beispiel einem Service-Techniker keine Buchhaltungs-Rolle, sieht er den Handel-Bereich zwar in der Sidebar, kann aber keine Rechnungen öffnen. Empfohlene Praxis: pro Mitarbeiter nur die minimal nötigen Rollen vergeben.
F: Kann ich Module mandantenübergreifend mieten — ein Modul für mehrere Mandanten gleichzeitig?
A: Aktuell nicht — ein Modul gilt pro Mandant. Betreibst Du als Inhaber mehrere Fachhandel Medizinprodukte (jeder als eigener Mandant in PARITY.med), brauchst Du je Mandant eine eigene Modul-Buchung. Das hat auch einen praktischen Grund: Jeder Mandant hat eigene Geschäftspartner, eigene Rechnungsnummernkreise und eigene DATEV-Exporte — die Daten-Trennung ist DSGVO-Pflicht, deshalb gilt sie auch fürs Modul.
F: Welche Module kommen noch nach Handel und Prüftermine?
A: Auf der Roadmap stehen unter anderem:
- Geräte- und Medizinprodukte-Management (Teil von Prüftermine)
- CRM / Kontaktverwaltung (eigenes Modul)
- Reklamationsmanagement (Add-on)
- Webshop-Integration (Add-on, wenn Du B2C-Verkauf betreibst)
- mobile Lager-Bedienung (für größere Lager)
- Verleih und Leihgaben, Direktlieferung/Strecke, mehrstufiger Wareneingang (für besondere Warenflüsse)
Konkrete Verfügbarkeits-Termine kommunizieren wir per Sprint-Closure-Mail.
F: Was ist mit den Modulen aus dem Altsystem b-med?
A: PARITY.med ist eine Neuentwicklung. Viele b-med-Module wurden bewusst nicht übernommen — zum Beispiel der Anruf-Logger oder ältere Mobil-Apps. Vermisst Du eine Funktion, sprich uns an: Vielleicht ist sie nur umbenannt oder durch eine bessere Lösung ersetzt.
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Letzte Aktualisierung: 2026-06-26