Wie lasse ich den KI-Assistenten im Internet recherchieren?

Wie lasse ich den KI-Assistenten im Internet recherchieren?

Schritt für Schritt

  1. Öffne den KI-Assistenten und sag ausdrücklich, dass er im Internet suchen soll, zum Beispiel: „Recherchiere, welche Frist die MDR für die Meldung schwerwiegender Vorkommnisse vorsieht."
  2. Der Assistent zeigt dir die Karte Suche im Internet — noch nicht gesendet mit den Suchbegriffen, die er verschicken würde. Bis hierhin hat er noch nichts ins Internet geschickt.
  3. Prüfe die Suchbegriffe. Mit Bearbeiten änderst du sie, mit Abbrechen verwirfst du die Änderung.
  4. Klicke auf Senden. Erst jetzt geht die Suche hinaus.
  5. Der Assistent liest die gefundenen Seiten und antwortet mit einer Zusammenfassung. Die Zahlen in eckigen Klammern verweisen auf die Quellen unter der Antwort.

Überblick

Die Webrecherche beantwortet Fachfragen, die nicht in deinen PARITY.med-Daten stehen: Vorgaben aus der MDR, Normen, Einträge im Hilfsmittelverzeichnis oder Angaben von Herstellern. Die Suche läuft über den Suchanbieter, den dein Unternehmen wählt, und mit eurem eigenen Vertrag bei diesem Anbieter. Zur Auswahl steht derzeit Brave Search. PARITY.med ruft die gefundenen Seiten selbst ab und fasst sie zusammen.

Der Assistent sucht nur, wenn du es ausdrücklich verlangst. Er startet die Suche bei Formulierungen wie „recherchiere", „such im Internet", „schau im Netz nach" oder „online suchen". Eine gewöhnliche Frage zu Kunden, Artikeln oder Belegen bleibt in deinen eigenen Daten.

Voraussetzungen

Was wird an den Suchanbieter übermittelt?

Nur die Suchbegriffe, die du auf der Karte siehst und mit Senden bestätigst. Der Assistent ergänzt keine Daten aus PARITY.med, also keine Kundennamen, Preise oder Belegnummern. Die Karte nennt den Anbieter und weist darauf hin, wie er die Suchanfrage speichert, bei Brave Search zum Beispiel bis zu 90 Tage in den USA. Einkaufspreise, Konditionen und andere Geschäftsgeheimnisse gehören deshalb nicht in die Suche.

Warum sagt der Assistent, die Zusatzbedingungen seien noch nicht angenommen?

Die Zusatzbedingungen regeln, wie ihr Suchergebnisse nutzen dürft, etwa dass ihr sie nicht weiterverkauft oder zum Trainieren von KI-Modellen verwendet. Solange in eurem Unternehmen niemand die aktuelle Fassung angenommen hat, sucht der Assistent nicht im Internet und zeigt die Karte Zusatzbedingungen noch nicht angenommen. Diese Absage verbraucht keine KI-Abfragen.

Annehmen kann ein Admin unter Einstellungen → KI-Webrecherche: Text lesen, das Häkchen setzen und Zusatzbedingungen annehmen klicken. Die Annahme gilt für das ganze Unternehmen. Ändern sich die Zusatzbedingungen, erscheint dort ein Hinweis, und die neue Fassung muss erneut angenommen werden. Wer die Webrecherche nicht mehr nutzen will, stellt die Stufe auf Aus.

Warum schickt der Assistent meine Suche nicht ab?

Die Suchbegriffe enthalten dann Angaben zu einer Person. Der Assistent erkennt Namen von Kunden, Ansprechpartnern, Patienten, Ärzten und Kollegen aus deinem Datenbestand. Er erkennt auch Versichertennummern, Geburtsdaten, IBAN, E-Mail-Adressen und Telefonnummern. In der Branche hat fast jede Frage zu einer Person einen Gesundheitsbezug, deshalb sendet der Assistent solche Anfragen nie.

Stattdessen zeigt er die Karte Nicht ins Internet gesendet. Er nennt dort, welche Art von Angabe er gefunden hat, aber nie den Wert selbst. Mit Ohne Personenbezug suchen übernimmst du die bereinigte Anfrage in das Eingabefeld und kannst sie erneut stellen. Eine gesperrte Suche verbraucht keine KI-Abfragen.

Namen, die nicht in deinem Datenbestand stehen, erkennt der Assistent nicht sicher. Prüfe die Suchbegriffe auf der Karte deshalb immer, bevor du sendest.

Wie erkenne ich, wie verlässlich eine Quelle ist?

Jede Quelle unter der Antwort trägt eine Gütestufe:

Dazu stehen Adresse und Abrufzeitpunkt. Der Hinweis „ersatzweise herangezogen — nicht als maßgeblich erkannt" bedeutet: Die Quelle gehört zu keiner der drei oberen Stufen. Prüfe solche Antworten besonders sorgfältig an der Quelle.

Wie viele KI-Abfragen verbraucht eine Recherche?

Eine Recherche im Internet verbraucht 3 Abfragen aus deinem Kontingent, weil der Assistent mehrere Seiten liest und zusammenfasst. Reicht dein Rest nicht, sagt er es dir. Fragen zu deinen PARITY.med-Daten gehen dann weiterhin.

Wie schalte ich die Webrecherche ein oder aus?

Unter Einstellungen → KI-Webrecherche legst du eine Stufe für alle fest und kannst sie für einzelne Rollen abweichend setzen:

Hat ein Mitarbeiter mehrere Rollen, gilt die Stufe, die am meisten erlaubt.

Warum sagt der Assistent, die Recherche sei noch nicht eingerichtet?

Die Webrecherche läuft über einen eigenen Vertrag deines Unternehmens mit einem Suchanbieter. PARITY.med ist dabei nicht Vertragspartner und hat keinen eigenen Schlüssel. Solange in eurem Unternehmen kein Anbieter gewählt oder kein Schlüssel hinterlegt ist, sucht der Assistent nicht im Internet und zeigt die Karte Recherche im Internet nicht freigeschaltet. Diese Absage verbraucht keine KI-Abfragen.

Wie richte ich den Suchanbieter ein?

  1. Schließe beim Anbieter einen Vertrag für seine Such-Schnittstelle ab und erzeuge dort einen Schlüssel, bei Brave Search im Brave-Portal.
  2. Öffne Einstellungen → KI-Webrecherche → Suchanbieter und wähle den Anbieter aus.
  3. Füge den Schlüssel ein und klicke auf Speichern.

PARITY.med speichert den Schlüssel verschlüsselt und zeigt ihn nie wieder an. Die Suchen zahlt ihr direkt beim Anbieter. Wechselst du den Anbieter, gilt der neue ab der nächsten Recherche. Eine Suche, die schon als Vorschau wartet, sendet der Assistent dann nicht mehr, sondern bittet dich, die Frage neu zu stellen. Lehnt der Anbieter den Schlüssel ab, etwa weil das Kontingent aufgebraucht ist, sagt der Assistent es dir und sucht nicht. Entfernst du den Schlüssel, sucht der Assistent nicht mehr im Internet. KI-Abfragen verbraucht eine Recherche trotzdem, weil Lesen und Zusammenfassen über PARITY.med laufen.

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Letzte Aktualisierung: 2026-09-30

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