Was zeigt mir das Dashboard in CRM & BI?
Was zeigt mir das Dashboard in CRM & BI?
Das Dashboard ist die Startseite des Moduls CRM & BI. Es beantwortet zwei Fragen: wo heute Handlungsbedarf besteht und wie du eine Auswertung beginnst. Wenn du auf das Modul umschaltest, landest du hier.
Das Dashboard berechnet nichts Eigenes. Jede Zahl stammt aus dem Bereich, in den die zugehörige Karte führt — und wer dort etwas abarbeitet, sieht die Karte beim nächsten Aufruf nicht mehr.
Überblick
Die Seite besteht aus vier Abschnitten, von oben nach unten:
- Heute wichtig in CRM & BI — bis zu vier Karten mit dem dringendsten Handlungsbedarf, jede mit einer Zahl, einem Grund und einem Sprung in die Liste, in der du sie abarbeitest.
- Geschäftslage — Nettoumsatz mit Veränderung zur Vorperiode, Rohertrag, Anzahl aktiver Kunden und der Umsatzanteil deiner drei größten Kunden.
- Auswertung starten — deine gespeicherten Auswertungen, Favoriten zuerst. Ist noch keine gespeichert, stehen dort drei fertige Einstiege.
- Kundenstruktur — wie sich dein Kundenstamm auf Kundentypen verteilt, mit dem Stichtag der letzten Berechnung.
Oben rechts führt Neue Auswertung ins Analyse-Cockpit.
Voraussetzungen
Der Menüpunkt Dashboard erscheint, sobald dein Mandant das Modul CRM & BI freigeschaltet hat. Der Menüpunkt selbst ist an kein weiteres Recht gebunden — welche Abschnitte du siehst, hängt allerdings von deinen Rechten ab (siehe unten).
Was bedeuten die Karten unter „Heute wichtig in CRM & BI"?
Jede Karte benennt einen Befund, den ein Arbeitsbereich des Moduls berechnet hat:
- Kunden mit kritischem Befund — bei diesen Kunden fehlt eine Angabe, ohne die ein Kernprozess nicht läuft, etwa eine rechnungsfähige Anschrift. Führt in die Datenqualität.
- Wiederbestellungen überfällig — der übliche Bestellzyklus dieser Kunden ist überschritten. Führt in die Vertriebspotenziale.
- Wichtige Kunden mit Kaufpause — Kunden hoher Wertklasse, deren Kaufverhalten von ihrem eigenen bisherigen Muster abweicht. Führt in die Kundenaktivität.
- Kunden ohne Datenanfrage — bei diesen Kunden gibt es einen Datenqualitäts-Befund, aber es wurde noch nie eine Datenanfrage an sie versendet.
Die Reihenfolge ist fest und folgt der fachlichen Dringlichkeit, nicht der Größe der Zahl: blockierte Kernprozesse zuerst, dann verpasster Umsatz mit Zeitbezug, dann verpasster Umsatz ohne Zeitbezug, zuletzt Datenpflege.
Gibt es keinen Handlungsbedarf, fehlt der Abschnitt ganz. Das ist beabsichtigt — Karten mit Nullen wären eine Aussage über nichts.
Warum sehe ich weniger Abschnitte als eine Kollegin?
Weil jeder Abschnitt an das Recht gebunden ist, das seine Zielseite braucht:
- Mit dem Recht Stammdaten lesen siehst du die beiden Datenqualitäts-Karten.
- Für Geschäftslage, Auswertung starten und Kundenstruktur brauchst du zusätzlich das Recht Rechnungen lesen. Alle drei beruhen auf Umsatzdaten.
Das ist kein Fehler, sondern die Absicht: eine Karte ist ein Sprungangebot, und ein Sprung wird nur angeboten, wenn du auf der Zielseite auch etwas sehen darfst. Ohne das Recht stünde dort sonst eine Meldung „keine Berechtigung".
Warum steht auf einer Karte eine zweite Zahl wie „9 offen"?
Bei den überfälligen Wiederbestellungen gibt es zwei verschiedene Mengen: wie viele Wiederbestellungen fachlich überfällig sind, und wie viele davon noch unbearbeitet sind. Die Zielliste zeigt nur die unbearbeiteten.
Die erste Zahl bleibt gleich, wenn du einen Vorgang wegklickst — sonst behauptete die Karte, es gäbe weniger Potenzial. Die zweite sinkt.
Bei den übrigen Karten gibt es keine zweite Zahl, weil die zugehörigen Bereiche keinen Bearbeitungsstand führen.
Warum fehlt manchmal die Kachel „Rohertrag" oder „Top-3-Anteil"?
Weil die Angabe nicht bestimmbar ist:
- Der Rohertrag braucht auflösbare Einkaufspreise und das Recht Marge lesen. Fehlt eines von beidem, entfällt die Kachel.
- Der Top-3-Anteil braucht Umsatz im gewählten Zeitraum. Ohne Umsatz gibt es keinen Anteil.
In beiden Fällen entfällt die Kachel statt eine „0" zu zeigen — eine Null wäre hier eine Falschaussage.
Warum steht bei der Kundenstruktur „noch nicht gerechnet"?
Die Kundensegmentierung braucht eine Mindestanzahl geeigneter Kunden, damit sich Kundentypen überhaupt unterscheiden lassen. Ist die nicht erreicht, nennt das Dashboard die aktuelle Zahl, die benötigte Zahl und die Gründe: Kunden mit zu wenig Kaufhistorie und Kunden ohne Umsatz im Analysezeitraum.
Mit dem entsprechenden Recht steht daneben Neu berechnen.
Die Kundentypen tragen keine Farbe im Sinne einer Bewertung. Ein Kundentyp ist nicht gut oder schlecht — die Flächen des Balkens sind neutral und werden über die Legende unterschieden.
Was ist der Unterschied zum Tagesüberblick im KI-Assistenten?
Beide zeigen dieselbe Rangfolge, aber auf unterschiedliche Weise:
- Das Dashboard zeigt den Teil, der CRM & BI betrifft — ungefragt, sobald du das Modul betrittst. Diese Seite verbraucht keine KI-Abfrage.
- Der KI-Assistent beantwortet die Frage „Was ist heute wichtig?" für das ganze Geschäft, also auch Handel-Themen wie überfällige Rechnungen oder Artikel nahe dem Meldebestand. Er formuliert die Antwort in Sätzen und verbraucht dafür eine KI-Abfrage aus dem Kontingent deines Mandanten.
Der Verweis rechts über den Karten öffnet den Assistenten mit der Frage im Eingabefeld. Abgeschickt wird sie erst, wenn du Enter drückst — so entscheidest du, ob eine Abfrage verbraucht wird.
Warum gibt es keinen Umsatzverlauf auf dem Dashboard?
Für eine Verlaufslinie fehlt die tägliche Historie. Eine Linie über zu wenigen Messpunkten würde eine Entwicklung behaupten, die die Daten nicht belegen. Umsatzverläufe findest du dort, wo die Zahlen herkommen: in der Umsatzanalyse und im Analyse-Cockpit.
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Letzte Aktualisierung: 09.09.2026