Der BMed.Exporter meldet fehlende Leserechte — was tun?

Der BMed.Exporter meldet fehlende Leserechte — was tun?

Schritt für Schritt

  1. Meldung lesen — der Exporter nennt den angemeldeten Benutzer, die Datenbank und alle Tabellen, auf die er nicht lesen darf. Diese Liste brauchst Du für die beiden folgenden Wege.
  2. Weg A, wenn Du einen Datenbank-Administrator erreichst — er erteilt Deinem Windows-Konto Leserecht auf die b-med-Datenbank (siehe Leserecht für das Windows-Konto).
  3. Weg B, wenn Du ohne Administrator auskommen musst — melde Dich im Exporter mit dem SQL-Benutzer an, mit dem b-med selbst auf die Datenbank zugreift (siehe Mit SQL-Benutzer anmelden).
  4. Verbindung erneut testen — im Schritt b-med-Verbindung auf Verbindung testen klicken. Der Test prüft auch die Leserechte und bestätigt die Verbindung erst, wenn alle benötigten Tabellen lesbar sind.
  5. Export starten — der Lauf beginnt erst bei vollständigen Rechten. Es entsteht keine unvollständige Datei, die später wie ein erfolgreicher Export aussieht.

Überblick

Der Exporter liest Deinen b-med-Bestand und schreibt nichts in b-med zurück. Ein reines Leserecht genügt deshalb vollständig.

Standardmäßig verbindet sich der Exporter mit dem Windows-Konto, mit dem Du am Rechner angemeldet bist. b-med selbst greift häufig mit einem eigenen SQL-Benutzer auf die Datenbank zu. Dann funktioniert b-med, der Exporter aber nicht: Das Windows-Konto kann die Datenbank öffnen, hat aber kein Leserecht auf die Tabellen.

Die Datenbank meldet diesen Fall als „Die SELECT-Berechtigung wurde verweigert" (SQL-Server-Fehler 229). Der Exporter prüft die Rechte vor dem Export und nennt alle betroffenen Tabellen auf einmal, damit Du sie nicht einzeln durchprobieren musst.

Voraussetzungen

Leserecht für das Windows-Konto

Der Datenbank-Administrator führt einmalig genau das aus, was in der Meldung des Exporters steht:

USE [<Deine b-med-Datenbank>];
ALTER ROLE db_datareader ADD MEMBER [DOMÄNE\benutzername];

Die Rolle db_datareader erteilt Leserecht auf die gesamte Datenbank. Einzelne Tabellen freizugeben reicht nicht: Der Export liest alle Tabellen aus der Meldung, und der nächste Lauf würde an der nächsten scheitern.

Zwei Stolperfallen:

Mit SQL-Benutzer anmelden

  1. Im Exporter zum Schritt b-med-Verbindung wechseln.
  2. Unter Anmeldung die Option SQL-Login wählen.
  3. Server, Datenbank, Benutzername und Passwort eintragen. Server und Datenbank sind vorbelegt, wenn Du zuvor Lokale Datenbanken suchen verwendet hast.
  4. Verbindung testen klicken und anschließend den Export starten.

Die Zugangsdaten bleiben auf Deinem Rechner. Sie werden nicht gespeichert und erscheinen nicht in der Logdatei des Exporters.

FAQ

F: Braucht der Exporter Schreibrechte auf b-med?

A: Nein. Er liest ausschließlich. Die Leserolle db_datareader genügt.

F: Warum meldete „Verbindung testen" Erfolg, und der Export scheiterte danach trotzdem?

A: Der Test prüfte früher nur, ob die Verbindung zustande kommt. Er prüft inzwischen zusätzlich die Leserechte auf allen benötigten Tabellen.

F: Reicht es, nur die Tabelle aus der Fehlermeldung freizugeben?

A: Nein. Der Export liest mehrere Tabellen; die Freigabe einer einzelnen verschiebt den Fehler nur auf die nächste. Deshalb nennt der Exporter alle betroffenen Tabellen zusammen.

F: Der Exporter meldet, eine Tabelle sei „nicht gefunden". Ist das dasselbe Problem?

A: Nein, und es hält den Export auch nicht auf. Bei älteren b-med-Versionen fehlen einzelne Tabellen der Prüftermine-Welt — die betroffenen Daten werden übersprungen und fehlen im Paket. Sind es auffällig viele Tabellen oder erwartest Du die Daten, ist vermutlich die falsche Datenbank ausgewählt. Melde die Liste in diesem Fall dem PARITY-Support.

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Letzte Aktualisierung: 2026-08-03

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